Wir leben in der Wirklichkeit mit eschatologischer Dimension. Die Anwesenheit der Ewigkeit in unserem irdischen Leben wird besonders durch die Liturgie hervorgehoben, die den Menschen zum eschatologischorientierten Leben und Handeln anhält. Der Tod bedeutet nicht nur das Ende vom irdischen Pilgern, sondern er ist vor allem als Eingang in die neue Existenz oder als Erfüllung von Pascha mit Christi in jedem Menschen anzusehen. In einem gewissen Sinne kann der Tod auch als Auferstehung verstanden werden. Dementsprechend muß man den Tod aus der Sicht der Auferstehung Christi und unserer Verbundenheit mit Ihm durch das Sakrament der Taufe und durch Eucharistie betrachten. Die Taufe ist ein Sakrament der Auferstehung, worauf die Kirchenliturgie besonders in der Zeit der Pascha hinweist Die Eucharistie ermöglicht uns, schon auf Erden das Leben der Auferstandenen zu leben. Vor dem 2. Vatikaner Konzil ist in der Begräbnisliturgie das Problem der menschlichen Seele, die der Erlösung bedarf, vorherrschend. In der Nachkonzillbegräbnisliturgie steht die Auferstehung Christi und unser Sieg in Ihm über Leiden und Tod im Mittelpunkt. Durch Christus und nur in Christus wird sich unsere Auferstehung vollziehen und die Auferstandenen und Erlösten werden dem Auferstandenen Christus gleichen. Die Frage nach der Auferstehung des Menschen ist in der Kirchenliturgie präsent und findet dort ihre Auslegung.
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Tom 33 (2000)
Opublikowane: 10.02.2021

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