Der Artikel über den hl. Melchior Grodziecki aus Teschen (Cieszyn) besteht aus 2 Teilen. Der erste Teil behandelt Leben und Tod des Heiligen, der am 2. Juli 1995 von Papst Johannes Paul II heiliggesprochen wurde. Der zweite Teil will die Ursachen über-prüfen, die zum Märtyrertod des Heiligen und seiner 2 Gefährten im priesterlichen Amt und in der Militärseelsorge, des hl. Markus Križ und des hl. Stefan Pongracz, geführt haben.
1. Der hl. Melchior, geboren in Teschen 1584, trat in den Jesuitenorden ein und wurde in Prag 1614 zum Priester geweiht. Als Militärseelsorger wurde er Anfang 1619 in das Heer des katholischen Kaisers Mathias II einberufen. Nach Eroberung der Stadt Kaschau (Košice) in der Slowakei, weil er nicht zum kalvinistischen Glauben übertreten wollte, wurde er dort nach qualvollen Folterungen am 7. September 1619 enthauptet.
2. Es war der kalvinistische Statthalter von Siebenbürgen, Bethlen Gabor und sein General Georg Rakoczy, die den Kalvinismus in Siebenbürgen eingeführt haben und dabei waren sie so brutal und intolerant, daß sie einen Terror ohnegleichen in ihrem Land eingeführt haben. Für sie war kein Leben heilig und alle Mittel waren erlaubt, die zur Einführung des Kalvinismus führen konnten, sie waren auch jene, die die Türken zur Hilfe herbeigezogen haben. Um diesen kalvinistischen Fanatismus wenigstens etwas zu verstehen, hat sich der Autor erlaubt, diesen Fanatismus mit dem heutigen der islamischen Fundamentalisten in manchen arabischen Ländern zu vergleichen.
Man muß die Existenz des Glaubensfanatismus auch in anderen Regionen Europas feststellen, darum hat sich der Autor als Ziel gestellt, vor dem Vorgehen aller Radikalen und den Weg der Liebe und der Pflege des christlichen Gewissens zu zeigen.
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Utwór dostępny jest na licencji Creative Commons Uznanie autorstwa – Na tych samych warunkach 4.0 Miedzynarodowe.
Tom 30 (1997)
Opublikowane: 10.02.2021

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