Der heilige Irenäus aus Lyon äußerte sich zum Thema Eucharistie im sichtbar werdenden Umriss des geschichtlichen, seelsorgerischen und doktrinären Kontextes Christlicher Gnostiker die die Eucharistie im Geiste ihrer Theologie interpretierten, zielten darauf, ihr eine extreme und absolute spiritualistische Bedeutung zu geben. Im Gegenteil zu ihren Ansichten unterstrich Irenäus den Zusammenhang der Eucharistie mit der Lehre über die Schöpfung und über die Auferstehung des Menschen. In der Beziehung zur christlichen Lehre über die Schöpfung akzentierte er in der Eucharistie die Vereinigung mit der erschafften Welt, als Gottes Geschenk, für welches man danken soll, ein Geschenk, das endgültig durch das Geheimnis der Einverleibung bestätigt wurde.
Im Zusammenhang mit der Lehre über Auferstehung zeigte Irenäus den Zusammenhang der Eucharistie mit dem ewigen Leben in dem er nicht nur den neutestamentarischen Gedanken fortsetzte, aber auch die Berufung des ganzen Menschen zum ewigen Leben unterstrich.
Solch eine Fassung der Eucharistie bringt uns viele Reflexionen auf, die mit den Ansichten zum gleichen Thema des Gegenwartigen Denkers Teilhard de Chardin übereinstimmend sind.
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Tom 1986 (1987)
Opublikowane: 31.12.1987

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