Prof. Emeis bespricht im ersten Teil seines Referates die Aufgabe der Eltern in der Übertragung ihres Glaubens an ihre Kinder. Hier hat die Erfahrung der Eltern eine wesentliche Rolle zu erfüllen, besonders wenn es nicht um die äusserlichen Erziehungsmethoden sondern um die innere Haltung im Glauben geht. Unwillkürlich übertragen sie durch ihre Haltung solche religiöse Werte auf die Kinder welche die Schulkatachese niemals übertragen könnte. Hier ist ein Lebenswissen erforderlich, das den Kindern sagen muss, was in ihrem Leben möglich und was wichtig ist zur Entfaltung ihres Glaubens.
In den weiteren Teilen weist Emeis auf die Aufgabe der Eltern hin, die nicht in der Wiederholung dessen, was die Kinder in der Schulkatechese erfahren haben, bestehen soll. Die Aufgabe besteht im Lebenszeugnis. Die Kinder werden immer wieder die religiösen und moralischen Werte mit den Werten ihrer Eltern konfrontieren und noch mehr: sie lernen die Sprache ihrer Eltern selbst, die sie dann in ihrem späteren Leben übernehmen. Wichtig ist hier auch, und das hat Emeis besonders unterstrichen, die Hilfe für die Eltern, die die ganze Pfarrgemeinde den Eltern anbieten muss.
Nur in so einer integrierten Aktion aller können sich die Kinder in ihrem Wissen und Leben religiös entwickeln.
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Utwór dostępny jest na licencji Creative Commons Uznanie autorstwa – Na tych samych warunkach 4.0 Miedzynarodowe.
Tom 13 (1980)
Opublikowane: 10.03.2021

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