Opublikowane: 31.12.1984

Pierwotna tradycja i redakcja w przypowieści o synu marnotrawnym - Łk 15,11-32 (analiza słownictwa)

Janusz Tum

Abstrakt

Über den Sinnspruch vom verlorenen Sohn wurden bereits viele verschiedene Meinungen geäussert. J. Jeremias und C. E. Carlston behaupten, dass Jesus selbst ihn erzählt hat, obwohl die gegenwärtige Form des Sinnspruches Spuren der Redaktionskorrekturen trägt. L. Schottroff meint, dass nur der erste Teil des Sinnspruches von Jesus stammt, den zweiten fügte Lukas hinzu. Die polnische Bibliographie, die die Sache der Überlieferung und Fassung betrifft, beschränkt sich eigentlich auf einen einzigen Artikel des Priesters F. Gryglewicz, der sich für die erste Auffassung erklärt. Dieses Problem fordert jedoch eine neue erweiterte Bearbeitung.
Auf Grund des, von den erwähnten Verfassern, schon gesagten und den vorstehenden Betrachtungen, können in dem ganzen Sinnspruch, in einem jeden Vers Begriffsbestimmungen bzw. Redewendungen unterschieden werden, die als Semitismen bzw. bei Lukas sehr selten erscheinende Redewendungen anerkannt sind und dies meistens im Sondergut. Da Lukas sie eigentlich anderswo nicht anwendet und diese sogar aus dem Material von Markus bzw. Matthäus entfernt, kann behauptet werden, dass diese Begriffsbestimmungen von der Überlieferung stammen. In dem meisten Teil der Verse gelang es sogar mehrere von diesen Begriffsbestimmungen zu entdecken. Unbegründet sind also die Behauptungen, die den ganzen Sinnspruch bzw. seinem zweiten Teil Lukas zuschreiben. Die Genese der entdeckten Überlieferung soll in den palästinensischen Kreisen gesucht werden. Die vorstehende Zerglliederung berechtigt nicht dazu, einen weitergreifenden Schluss daraus zu ziehen. Es kann auch auf Grund dessen kein Versuch einer Wiederherstellung der ursprünglichen Form des Sinnspruches vorgenommen werden.
In dem Sinnspruch treten auch solche Redewendungen auf, die Lukas mit Vorliebe in seinen beiden Werken anwendet und ersetzt durch sie oft andere Begriffsbestimmungen, die bei Markus und Matthäus auftreten (eipeń de, eipen de ho pater pros tous doulous - verba dicendi + pros + accusativus, epyńthaneto ti an eie tauta - optativus). Einige von ihnen konnten dem LXX entnommen werden (anastas /poreusomai/, enopion, epepesen epi ton trachelion autou kai katefilsen auton). Bei anderen, ebenfalls im LXX begegneten Begriffsbestimmungen (erksato + infinitivus, hos, idou tosauta ete entolen sou parelthon) kann nicht völlig ausgeschlossen werden, dass sie als Semitismen von der Überlieferung stammen. Es bleiben jedoch Verse (12, 16, 17, 19, 23, 24, 28, 29, 30), deren Zergliederung keine deutliche Spur des Redakteurs zum Vorschein brachte.

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Zasady cytowania

Tum, J. (1984). Pierwotna tradycja i redakcja w przypowieści o synu marnotrawnym - Łk 15,11-32 (analiza słownictwa). Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne, 17, 7–25. Pobrano z https://journals.us.edu.pl/index.php/ssht/article/view/21874

Tom 17 (1984)
Opublikowane: 31.12.1984


ISSN: 0137-3447
eISSN: 2956-6185

Wydawca
Instytut Gość Media/Księgarnia św. Jacka

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