Das Referat behandelt die Weiterführung des Erziehungswesens, das schon vor einigen Jahren in der Diözese begonnen und das die Erste Diözesansynode der Diözese Katowice beschlossen hat (1975). Der Verfasser
bespricht im I. Teil den Schwund der eucharistischen Einheit im Bewusstsein der Gläubigen im Laufe der Jahrhunderte. Dieser Schwund begann im 4. und 5. Jahrhundert (die hl. Kommunion wurde als „mensa terribilis” erklärt). Dies wurde fortgesetzt im 13. und 14. Jh. (die Adorationsmomente nehmen oberhand), dann folgt die Zerrissenheit des 16. und 17. Jh., welche durch die Reformation und den Jansenismus verursacht wurden.
Mit dem Bewusstsein der inneren Einheit der Kirche kehrte jedoch auch das Bewusstsein der inneren Einheit der Eucharistie zurück. Dies behandelte der Verfasser im II. Teil seines Referates. Wir können diesen Prozess anhand vier markanter eucharistischer Kongresse des 20. Jh. beobachten. Der erste Kongress (Wien 1912) ist noch Zeuge der ungeordneten Einheit. Die Adoration überwiegt. Der zweite Kongress (Budapest 1936) bringt als Höhepunkt die Kommunion von 100.000 Kindern mit und so wird die Reaktion auf die Dekrete des hl. Pius X. sichtbar.
Der dritte eucharistische Kongress (München 1960) stellt im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit den Altar. Das Opfer mit dem Opfermahl ist hier Zentrum der Liturgie. Damit ist jedoch die Entwicklung nicht abgeschlossen. Im III. Teil zeigt der Autor, dass zur Einheit der Eucharistie die Einheit der Christen untereinander gehört. Wichtig ist nämlich die Übertragung der eucharistischen Früchte in das tägliche Leben. Auf diese Entwicklung weist der vierte Eucharistische Kongress (Filadelfia) hin. Die ausgewählten Redner (Dom Helder Camara, Theresia aus Kalkutta) erinnerten an die Brüder in Not. Verschiedene pastorale Weisungen schliessen das Referat.
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Tom 11 (1978)
Opublikowane: 31.12.1978

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