Zur Entwicklungsrichtungen der Theologie der Arbeit gehört der Versuch, die gegenseitigen Beziehungen der menschlichen Arbeit zur Tätigkeit der Kirche, die in der Welt ihre Mission hat, zu zeigen. Die Anfänge und die Entwicklung einer solchen Konzeption, die man als Ekklesiologie der Menschlichen Arbeit bezeichnet, waren erst durch die allgemeinen Tendenzen in der heutigen Theologie ermöglicht. Und zu diesen Tendenzen gehören: die Entwicklung der Kairologie; die funktionale und dynamische Interpretation der Idee „Der Mensch als Gottes Ebenbild”; die Lehre von der Autonomie der irdischen Dinge.
Manche Elemente der Ekklesiologie der Arbeit kann man schon vor dem Vaticanum II. finden und zwar bei folgenden Autoren: Teilhard de Chardin, G. Thils, M. D. Chenu, H. Rondet und Kard. S. Wyszyński.
Die Theologie der Arbeit könnte sich noch mehr entwickeln, wenn man die drei Funktionen der Kirche, die prophetische, die priesterliche und die pastorale in einer Relation zu der menschlichen Arbeit in ihrer heutigen Form und in ihren Konsequenzen für die Welt, näher setzen und erörtern würde. Diese Gedanken gibt der Verfasser um die Konzeption der Ekklesiologie der Arbeit zu bereichern.
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This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License.
Vol. 13 (1980)
Published: 1980-12-31

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