Published: 1980-12-31

Das Martyrium des Seligen Johannes Sarkander

Józef Budniak

Abstract

Der Artikel ist ein Auszug aus der Magisterarbeit über den seligen Johannes Sarkander. Im ersten Teil gibt der Verfasser einen Überblick über die Situation und die neuen Kräfte, welche nach dem Trienter Konzil zur Restauration des Katholizismus in Böhmen und Mähren geführt haben. Eine sehr wichtige Arbeit in dieser Richtung leisteten die Jesuiten, die in vielen Orten Böhmens und Mährens Volksmissionen abgehalten haben.
In diese Zeit kommt das Leben und das Martyrium eines Priesters, der in Skoczów, heute in der Diözese Katowice, geboren (1576), in der Diözese Olmütz aufgenommen und im Jahre 1609 zum Priester geweiht wurde. Als Pfarrer in Holešov bei Kojetin in Mähren führte er eine segensreiche Tätigkeit, die bei den Protestanten und den sog. Böhmischen Brüdern nicht gut gesehen war. Man hat ihn wegen Wallfahrten nach Częstochowa und nach Kraków wegen Hochverrat angeklagt, was ein Unsinn war. Dazu kam ein anderer Umstand. Die Ankläger wollten wissen, was ihm der katolischer Fürst Lobkowicz in der Beichte gesagt hat. So ist Sarkander auch ein Märtyrer des Beichtgeheimnisses. Nach schweren Torturen starb er im Kerker am 17.3.1620 im Ruf der Heiligkeit. Auf Bemühen der Olmützer Diözese wurde er vom Papst Pius IX 1859 seliggesprochen.

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Budniak, J. (1980). Das Martyrium des Seligen Johannes Sarkander. Silesian Historical and Theological Studies, 13, 309–328. Retrieved from https://journals.us.edu.pl/index.php/ssht/article/view/22065

Vol. 13 (1980)
Published: 1980-12-31


ISSN: 0137-3447
eISSN: 2956-6185

Publisher
Instytut Gość Media/Księgarnia św. Jacka

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