In diesem Artikel wird das ewige Problem des Leidens, des Schmerzes und Unglücks behandelt. Szafrański entwickelt hier eine pastoral-theologische Reflexion über die schmerzlichen Akzidenzen des menschlichen Lebens, die mit dem Leiden Christi am Kreuz verbunden, einen sehr grossen Wert haben können.
Das Referat kann man in 3 Teile fassen. Im ersten Teil gibt der Autor eine Übersicht über das Verhältnis des Alten und Neuen Testamentes zum Leiden, er zeigt auch die polnische Theologie des Leidens im Mittelalter, die um so mehr bedeutend ist, da Polen immer wieder in Kriege verwickelt wurde und oft unmenschliche Leiden ertragen musste. Diese Leiden haben einen besonderen Ausdruck in verschiedenen Andachten erhalten, wie zB. zu Ehren des Leidens Christi und der schmerzhaften Mutter Gottes. Im zweiten Teil schildert Szafrański zuerst die theologischen Ansätze der Teilnahme am Leiden Christi, dann erwägt er das Leiden und die Krankheiten im Lichte des neuen Krankensalbungritus. Im dritten Teil gibt er viele gute Weisungen und Impulse für die Seelsorge. Im Leiden erkennt man am besten Christus und die Kirche und so ist es eine besondere Aufgabe der Katechese das Leiden im Verhältnis zu Christus und zur Kirche zu zeigen. Dann spricht der Autor über Probleme der Organisation der „Tage für die Kranken”, über die tägliche Kommunion der Kranken und die Hl. Messe bei den Kranken. Er sieht auch weitere Entwicklungsmöglichkeiten der Krankenseelsorge in der Einführung einer besonderen Spezialisation der Laientheologen und in der Erneuerung des ständigen Diakonates für Männer und Frauen.
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This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License.
Vol. 12 (1979)
Published: 1979-12-31

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