Opublikowane: 31.12.1982

Losy gmachu Wyższego Śląskiego Seminarium Duchownego w Katowicach

Józef Kiedos , Henryk Olszar

Abstrakt

Als im Studienjahr 1980/81 die Studenten des Schlesischen Seminars aus Kraków in das nach Jahren wiedergewonnene Gebäude in Katowice umsiedelten, wurde das Interesse in der Diözese an diesem Gebäude wieder wach.
Die Geschichte des Gebäudes selbst greift auf die dreissiger Jahre zurück, als zum Diözesanbischof in Katowice Bischof Stanislaw Adamski ernannt wurde. Er beschloss auf dem Gebiet der Diözese ein Komplex katholischer Diözesanschulen zu erbauen. Im Juni 1937 beauftragte Bischof Adamski den Kaplan St. Szwajnoch mit der Vorbereitung und dem Bau des Schulgebäudes von den sog. Chórzowschen Fonds. Wegen der Herstellung der Pläne und der Übernahme der Bauleitung wendete sich der Diözesanbischof an den Architekten Jan Kapolka aus Katowice. Die Baupläne wurden im Juli 1938 angenommen, die eigentlichen Arbeiten wurden im Frühjahr 1939 begonnen. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass die Baugründe, auf denen das Gebäude erbaut werden sollte, durch bergbauliche Schäden bedroht war. Am Tage des Kriegsausbruchs 1. September 1939 war das Vordergebäude von der Wit Stwosz-Strasse im Rohbau, ohne Dach, Fenster, Türen. Ein Teil der Säle, wie das Refektorium, das Kino, die Aula waren nur bis zur Höhe der zweiten Etage ausgebaut. Der Krieg hat den normalen Arbeitsgang am Bau unterbrochen. Trotz der aussergewöhnlichen politischen Situation musste das Gebäude jedoch vor den Folgen des herannahenden Winters gesichert werden. Für die weitere Aus-führung der Arbeiten war eine Genehmigung vom Arbeits — und Baupolizeiamt notwendig. Inzwischen waren an dem Gebäude die Deutschen interessiert, die den Bau vollenden und für eigene Zwecke bestimmen wollten. Es musste ein Weg gefunden werden, damit die Kurie den Bau vollenden und auf diese Weise das Eigentumsrecht behalten konnte. Am günstigsten erwies es sich, das Gebäude in langjährige Pacht dem Militär zu übergeben. Im Vertrag zwischen den Wojewodschaftsbehorden und der Kurie, verpflichtete sich letztere das Hauptgebäude bis zum ersten Juli 1940 auszuarbeiten.
Nach Kriegsende raumte das deutsche Heer das besetzte Gebäude. Die Ku-rie übernahm es sofort und gestaltete es zunächst zur Oberschule (Namens St. Hyazinth) um und nach ihrer Auflösung wurde ein Teil des Gebäudes für das Niedere Priesterseminar bestimmt. Im übrigen Teil des Gebäudes befand sich eine Reihe von staatlichen Oberschulen. Im Jahre 1962, nach der Auflösung des Niederen Priesterseminars, wurde dieser Teil vom Staat übernommen. In den letzten Jahren war das Gebäude durch die Schlesische Universität besetzt. Nach langen Verhandlungen beschlossen die staatlichen Behörden im Jahre 1979 das Gebäude dem Eigentümer, also der Diözesankurie zurückzugeben. Nach volliger Umgestaltung wurde das Gebäude vom Diözesanbischof H. Bednorz für das Höhere Schlesische Priesterseminar bestimmt. Seit 1980 studie-ren hier und bereiten sich zum Priestertum die Studenten der Theologie vor.

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Zasady cytowania

Kiedos, J., & Olszar, H. (1982). Losy gmachu Wyższego Śląskiego Seminarium Duchownego w Katowicach. Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne, 15, 43–58. Pobrano z https://journals.us.edu.pl/index.php/ssht/article/view/21934

Tom 15 (1982)
Opublikowane: 31.12.1982


ISSN: 0137-3447
eISSN: 2956-6185

Wydawca
Instytut Gość Media/Księgarnia św. Jacka

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