Published: 2004-06-30

Polityka religijna Niemieckiej Republiki Demokratycznej, protestantyzm na Wschodzie i Zachodzie i Kościół Rzymskokatolicki

Gerhard Besier

Abstract

Der deutsche Protestantismus hat in den 60er Jahren den „Antibolschewismus” der 20er bis 50er Jahre des 20. Jahrhunderts gründlich überwunden. Nicht nur in der DDR, sondern auch in der Bundesrepublik Deutschland gedieh die Sozialismus-Affinität zu einer veritablen theologischen Haltung. Die Diskussion kumulierte in der Frage, ob Christen Sozialisten sein müssten und in einer romantischen Verbrämung der SED-Diktatur. In der DDR schmiegten sich zahlreiche Persönlichkeiten aus den Kirchenleitungen dem Regime an, führende Kirchenjuristen und Theologen leisteten als „Inoffizielle Mitarbeiter” des Ministeriums für Staatssicherheit Spitzeldienste und suchten oppositionelle Bewegungen zu neutralisieren, indem sie beispielsweise disziplinarische Maßnahmen ergriffen. Im Unterschied dazu entwickelte die Römisch-katholische Kirche keine „Synthese-Theorien” zwischen Christentum und Sozialismus und zeigte sich vom Sozialismus ideologisch kaum angetan. Auch die Zahl der angeworbenen Spitzel liegt in der Römisch-katholischen Kirche signifikant niedriger als in der protestantischen.

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Besier, G. (2004). Polityka religijna Niemieckiej Republiki Demokratycznej, protestantyzm na Wschodzie i Zachodzie i Kościół Rzymskokatolicki. Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne, 37(1), 5–21. Retrieved from https://journals.us.edu.pl/index.php/ssht/article/view/17549

Vol. 37 No. 1 (2004)
Published: 2021-02-10


ISSN: 0137-3447
eISSN: 2956-6185

Publisher
Księgarnia św. Jacka

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