Published: 22002-12-31 — Updated on 2002-12-31

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Das Reich Gottes nach der Auffassung des Zweiten Vatikanischen Konzils

Grzegorz Kucza

Abstract

Das 2. Vatikanische Konzil hat das Reich Gottes als eine dynamische und erlösende Wirklichkeit dargestellt, die einerseits bis in die Zukunft reicht, andererseits aber auch in der Gegenwart präsent ist und daher darauf drängt, gewisse Entscheidungen zu treffen. Das Reich Gottes wurde von Christus gegründet und es entwickelt sich ständig, bis es vollkommen wird. Es muss vor allem als Gottesgabe angesehen und als eine Aufgabe betrachtet werden, vor die der Mensch in seinem irdischen Leben gestellt wird. Eine entscheidende Rolle in der Entfaltung und Verwirklichung des Himmelreichs spielt die Kirche, in der es aufgebaut, angesagt und erwartet wird. Das Himmelreich kommt erst während Parusie völlig zur Geltung. Es wird das vollkommenste Zusammensein des Menschen mit Gott sein, wo Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden ihren Höhepunkt erreichen. Die Frage nach dem Entgegenkommen muss von jedem Menschen beantwortet werden. Dem Himmelreich entgegenzukommen bedeutet nicht nur seine potentielle Existenz anzuerkennen, sondern vor allem das Engagement für seine Verwirklichung.

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Kucza, G. (2002). Das Reich Gottes nach der Auffassung des Zweiten Vatikanischen Konzils. Silesian Historical and Theological Studies, 35(2), 241–251. Retrieved from https://journals.us.edu.pl/index.php/ssht/article/view/19400

Vol. 35 No. 2 (2002)
Published: 2002-12-31


ISSN: 0137-3447
eISSN: 2956-6185

Publisher
Instytut Gość Media/Księgarnia św. Jacka

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