Es wird immer häufiger festgestellt, dass die traditionellen Predigten in das Bewusstsein der Kinder fast nicht eindringen. Eine der Ursachen liegt in den schnellen und bedeutsamen Änderungen, die gegenwärtig alle Gesellschaftsgruppen erfassen, also auch die jüngere Generation. Unter diesen Umständen wird man im Dialog die für das gegenwärtige Kind geeignete homiletische Methode finden können. Denn die alltäglichen Beobachtungen zeigen, dass die Kinder immer häufiger die Sprache der erwachsenen Menschen verwenden, gern ein Gespräch mit Erwachsenen führen und sie verspüren auch das Bedürfnis nach diesem Kontakt.
Es besteht jedoch ein Unterschied zwischen dem technischen und dem wirklichen Dialog, der nur dann stattfindet, wenn sich die Partner in ihrem Wesen gegenseitig kennenlernen und wenn sie sich um gegenseitige Beziehungen bemühen.
Unser Dialog würde 3 Phasen umfassen: a) Vor der Predigt — das Gespräch soll gemeinsam mit einigen Kindern als „Experten” vorbereitet werden. b) Während der Predigt — nicht nur die „Experten”, sondern alle Kinder dürfen sprechen. c) Nach der Predigt — das Thema der Predigt soll noch zu Hause und während der nächsten Katechese aufgegriffen werden.
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This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License.
Vol. 11 (1978)
Published: 1978-12-31

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