Opublikowane: 31.12.1978

„Kancjonał pszczyński” jako źródło poznania polskich pieśni katolickich na Śląsku w drugiej połowie XVIII wieku

Edward Poloczek

Abstrakt

Die Handschrift „Kancjonał Pszczyński” (Das Plesser Cantionale) ist die einzige bekannte Quelle zur Geschichte des polnischen katholischen Liedes in Oberschlesien aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sie enthält Texte und Melodien der katholischen Gesänge in polnischer und lateinischer Sprache. Dieses Gesangbuch weist eine Einteilung der Lieder gemäss dem liturgischen Jahr auf (also typisch für die Mehrheit der sowohl alten, wie auch modernen kirchlichen Gesangbücher), jedoch nicht alle Zeiten des Kirchenjahres sind repräsentiert. Die Handschrift bevorzugt die mit den grössten Festen, wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten verbundenen Lieder.
Der Inhalt der Handschrift ist nicht reich, doch ist es zu unterstreichen, dass wir in ihr zwei Messlieder finden, was in dieser Zeit noch kein allgemeines Phänomen war.
Die Form der Notenzeichnung, wie auch die Bemerkungen hinsichtlich der Liederausführung weisen darauf hin, dass dieses Gesangbuch für den Gebrauch des Organisten als Hilfe zur Begleitung des Gesanges der Gläubigen während der Gottesdienste geschrieben wurde.
Man kann einerseits kleine textliche und melodische Ähnlichkeiten mit den im Gebiet von Krakau und in Böhmen gebrauchten Liedern feststellen, anderseits sind die Unterschiede gross, so dass man annehmen kann die Handschrift ist ein Zeugnis der lokalen Tradition.

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Zasady cytowania

Poloczek, E. (1978). „Kancjonał pszczyński” jako źródło poznania polskich pieśni katolickich na Śląsku w drugiej połowie XVIII wieku. Śląskie Studia Historyczno-Teologiczne, 11, 285–317. Pobrano z https://journals.us.edu.pl/index.php/ssht/article/view/22222

Tom 11 (1978)
Opublikowane: 31.12.1978


ISSN: 0137-3447
eISSN: 2956-6185

Wydawca
Instytut Gość Media/Księgarnia św. Jacka

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