Daniel Schmidt
,
Ramona Pellegrino
,
David Pappalardo
Sprache:
DE
| Veröffentlichungsdatum:
04-06-2025
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Abstract
| S. 1-16
Der Beitrag untersucht die Synergien zwischen künstlerischer Praxis und wissenschaftlicher Methodik anhand der Kooperation zwischen globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur Bremen und dem interuniversitären Forschungszentrum POLYPHONIE. Die Zusammenarbeit zeigt, wie translinguale Autor:innen literarische und gesellschaftliche Transformationsprozesse reflektieren und beeinflussen. Dabei werden Fragen zur Position translingualer Literatur in der deutschsprachigen Literaturlandschaft, zum narrativen Potenzial literarischer Mehrsprachigkeit sowie zur Rolle sprachbiografischer Interviews in der Erforschung von Sprachideologien und kultureller Zugehörigkeit behandelt. Der Beitrag beleuchtet, wie interdisziplinäre Kooperationen neue methodische Ansätze in der Germanistik ermöglichen und aktuelle gesellschaftliche Debatten bereichern können.
Sprache:
PL
| Veröffentlichungsdatum:
31-12-2025
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Abstract
| S. 1-20
Die COVID-19-Pandemie hat das gesellschaftliche Leben erheblich beeinflusst, darunter auch die Tätigkeit religiöser Institutionen. Die in vielen Ländern eingeführten Hygienebeschränkungen, darunter unter anderem Einschränkungen für öffentliche Versammlungen und die vorübergehende Aussetzung liturgischer Feiern, zwangen die kirchlichen Gemeinschaften dazu, nach neuen Formen der Seelsorge zu suchen. Besondere Herausforderungen ergaben sich in der Migrationsseelsorge, die neben ihrer religiösen Dimension auch wichtige soziale, kulturelle und integrative Funktionen erfüllt. Ziel des Artikels ist es, die Veränderungen in der pastoralen Tätigkeit der Polnischen Katholischen Mission in Deutschland während der COVID-19-Pandemie zu analysieren. Im Mittelpunkt der Überlegungen steht die Frage nach den Auswirkungen der Pandemie auf die Funktionsweise der Strukturen der polnischen Seelsorge sowie nach neuen organisatorischen und pastoralen Lösungen, die in dieser Zeit entstanden sind. Die Studie berücksichtigt auch die Identifizierung von Ressourcen und Potenzialen, die sich in der Krisensituation gezeigt haben, sowie die Schwierigkeiten und Gefahren, die mit den hygienischen Einschränkungen verbunden sind. Die methodische Grundlage bildet die pastorale Methode „Sehen – Bewerten – Handeln”, ergänzt durch eine SWOT-Analyse und Elemente der teilnehmenden Beobachtung. Der verwendete Ansatz ermöglicht sowohl die Beschreibung der pastoralen Erfahrungen während der Pandemie als auch deren Interpretation aus theologisch-pastoraler Perspektive. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass die Pandemie einen Impuls zur Intensivierung neuer Formen der pastoralen Kommunikation, zur Entwicklung digitaler Initiativen und zur Stärkung der Solidarität in der Gemeinschaft gegeben hat, gleichzeitig aber auch organisatorische Grenzen und Herausforderungen für die Migrantenpastoral aufgezeigt hat.
Sprache:
DE
| Veröffentlichungsdatum:
18-03-2025
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Abstract
| S. 1-19
Den Untersuchungsgegenstand dieses Beitrags bilden Laboratorien bzw. Labore, die während der COVID-19-Pandemie eine wichtige Rolle in der Bekämpfung der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit gespielt haben, die aber aus linguistischer Sicht (unseres Wissens) noch nicht erforscht worden sind. Im Beitrag wird die Ermittlung der Konzeptualisierung von Laboren und Laboratorien im österreichischen Online-Mediendiskurs über die Corona-Pandemie mit den Mitteln der linguistischen Diskursanalyse erzielt. Im Rahmen von quantitativen, lexikostatistischen Analysen soll der Frage nachgegangen werden, welches Wissen, Denken und Fühlen über Labore und Laboratorien diskursiv vermittelt wird. Den Analysen liegt ein Korpus zu Grunde, das im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes der Eötvös-Loránd-Universität Budapest und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck zusammengestellt worden ist.
Sprache:
PL
| Veröffentlichungsdatum:
31-12-2025
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Abstract
| S. 1-5
Die Rezension der von Agata Muc herausgegebenen Publikation Dziedzictwo przekazane. Kolekcje darów w zbiorach Biblioteki Teologicznej Uniwersytetu Śląskiego w Katowicach (2025) [Das überlieferte Erbe. Schenkungen in den Beständen der Theologischen Bibliothek der Schlesischen Universität in Katowice] behandelt wichtige Fragen im Zusammenhang mit Buch- und Archivschenkungen, die einen äußerst wertvollen Teil der Bestände der Theologischen Bibliothek an der Schlesischen Universität in Katowice ausmachen. Diese Spenden leisten einen wichtigen Beitrag zur Erweiterung der Quellen für wissenschaftliche Forschungen und zur Dokumentation des kulturellen und religiösen Erbes Oberschlesiens. Sie sind nicht nur eine wichtige Wissensquelle für zeitgenössische Forscher und ein bleibendes Zeugnis der Geschichte und Kultur der Region, sondern erleichtern auch die Rekonstruktion der Biografien herausragender Persönlichkeiten des schlesischen und deutschen Klerus – Martin Gritz und Paul Bormann.
Sprache:
PL
| Veröffentlichungsdatum:
31-12-2025
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Abstract
| S. 1-6
Die vorliegende Rezension der Monografie von Konrad Graczyk Niemieckie sądy specjalne w Generalnym Gubernatorstwie 1939–1945 [Deutsche Sondergerichte im Generalgouvernement 1939–1945] charakterisiert die vom Autor vorgenommene Synthese der Sondergerichte, die in den Jahren 1939–1945 im besetzten Polen tätig waren, und zeigt deren Funktionsweise und Rolle im Prozess der Ausrottung des polnischen Volkes auf.
Sprache:
DE
| Veröffentlichungsdatum:
22-04-2025
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Abstract
| S. 1-5
Der Text stellt eine Rezension des Romans Juli, August, September von Olga Grjasnowa dar, der 2024 erschienen ist. Die Rezension skizziert die wichtigsten Themen und Motive des Romans und ordnet ihn in einen breiteren Kontext ähnlicher literarischer Werke der sog. dritten Post-Shoah-Generation ein. In dem Beitrag wird der Verbindung der feministischen Perspektive mit der postmigrantischen in Juli, August, September sowie der vertieften Reflexion über die Position der kommenden, vierten Generation nachgegangen. Insgesamt charakterisiert die Rezension Grjasnowas Roman als eine gelungene Fortsetzung und Weiterentwicklung der 3G-Prosa, die mehrere Diskussionsfelder der zeitgenössischen Literaturwissenschaft eröffnet.
Sprache:
DE
| Veröffentlichungsdatum:
31-12-2025
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Abstract
| S. 1-6
Die vorliegende Rezension der Publikation von Jadwiga Kita-Huber, Jörg Paulus, Renata Dampc-Jarosz, Simona Noreik, Agnieszka Sowa, Katarzyna Szarszewska und Pawel Zarychta Schreiben im Zeichen des Umbruchs. Briefe von Schriftstellerinnen aus der Sammlung Varnhagen (1798–1858) stellt das reichhaltige Archivgut der Jagiellonen- Bibliothek in Krakau dar. Die Transkription und Edition der Manuskripte aus der Sammlung von K.A. Varnhagen von Ense ermöglicht eine breite Rezeption und gibt einen Einblick in die Lebensläufe und die sozialen Rollen der einzelnen Autorinnen der Briefkorrespondenz.